Heute wird vielleicht schon gestern sein, und doch muss ich bleiben, um dir die Stärke zu schenken, Deinen Morgen zu erwaten.
Und Morgen strahlt - auf heute, versinkst in Trauer und auch Angst. ' Bin hier und stehe für Dich fest, als jetzt und Übermorgen.
Zersplittert, doch auch stehts bestrebt, gestern, heute und auch morgen, festzuhalten in dem Augenblick. Meine Tränen rinnen still, wenn Ruhe in mir schläft und sich die Angst um Dich unter dem Damm durchstielt.
Ich zu uns
Mein Weg zu mir, führt weg von Dir, mit schuldigem Gefühl und auch geheimen Tränen.
Die Nächte, die Du an meinem Bett gesessen; Die Stunden, die Du mich fest gehalten hast; Die Zweifel, in denen Du mir Richtung gabst, sind nicht vergessen. Doch mein wahres Ich liegt nicht in Dir. Ich will fliegen und der Sonne Grenzen fühlen. Ich will schwimmen und des Wassers Härte spüren. Ich will leben und der Liebe Zartheit spüren; doch dies allein.
Denn durch die nasse, freie Liebe kann ich erwachsen werden, bin irgendwann dann auch, ausreichend groß für uns.
Weihnachtsnacht
Tief verschneit ist wald und Feld,
In den Straßen meine Stadt
spiegelt sich das Neonlicht, auf den eisbedeckten Pfützen Lichterschlitten vor der Tür
zeugen von der heil'gen Zeit.
Langsam leeren sich die Straßen,
und der Christmarkt ist ganz hell.
während wie von Zauberhand, das Plastikgrün in Kistn wandert werden Werbetafeln, Wände, Rentier, Schlitten, Weihnachtsmann, von den Buden abgebaut
und fürs nächste Jahr verpackt.
Ist der letzte Laster fort, füllt die Stille allen Raum, bleiches Mondlicht fällt hernieder, aufgesaugt und gestgestampft, in der gräulich, schwarzen Masse, die dem Müll als Bettstadt dient. Und aus den Ecken,Winkeln, Gassen treten langsam Schatten vor.
Tief verschneit ist Wald und Feld, in den Straßen meiner Stadt, kehrt die heil'ge Ruhe ein. Leise klimpert Geld im Hut, während fortgetrieben durch die Kälte, auch der letzte Schatten flieht.
In den Fenstern strahln Tannen, reich geschmückt, wie jeder Jahr. Große Berge von Geschenken, eine Weihnachtsgans im Rohr. All dies sehen hohle Augen, auf dem Weg zum Lumpenbett.
Stille Nacht, Heilige Nacht. Frieden den Menschen auf Erden.
Keine Zeit
Mit jedem Herzschlag; verrinnt die Zeit, Zeit die wir erst schätzen, wenn keine mehr bleibt.
Gespräch
Manchmal, ist das beste Gespräch mit Dir, einfach Stille zu halten, bei Dir.